• Binge Geyer mit eigener Flora
    Binge Geyer mit eigener Flora Foto: Greifensteinregion

Geschichten über Erze, Gezähe und Bergparaden

6 Tipps, um die Spuren des Bergbaus zu erkunden

Der Bergbau hat die Region geprägt und heute finden sich noch zahlreiche Spuren dieser Zeit. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit.

# 1 - Bergbau-Geschichte wurde UNESCO Welterbe

Als Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří lockt die Bergbaulandschaft Ehrenfriedersdorf mit fantastischen Bergbauschätzen. Im Besucherbergwerk Zinngrube führt die Seilfahrt 100m in die Tiefe und bringt Jung und Alt zum Staunen. Spannende Führungen mit historischer Bergbautechnik lassen den harten Alltag der Bergleute nachempfinden und laden ein, die Spuren der bergbaulichen Vergangenheit in der Region zu entdecken. 

Auch der Röhrgraben gehört zur Bergbaulandschaft Ehrenfriedersdorf und wird von einem idyllischen Wanderweg begleitet. Vermutlich im 14. Jahrhundert zur Wasserversorgung der Pochwerke, Zinnhütten und Wäschen angelegt, ist er einer der ältesten Kunstgräben des Bergbaus im Erzgebirge. Bei einer Wanderung entlang des Bergbaulehrpfades erfahren Sie Interessantes zum Röhrgraben und entdecken zahlreiche weitere spannende Bergbau-Zeugnisse. Taschenlampe nicht vergessen!

# 2 - Büttenpapier selbst herstellen

Die Papiermühle in Niederzwönitz belieferte einst die bergbauliche Verwaltung mit Papier und gehört heute als assoziierte Stätte zum UNESCO Welterbe. In der ältesten noch funktionstüchtigen Papiermühle Deutschlands erleben Sie die Büttenpapierherstellung wie zu Zeiten Agricolas und tauchen ein in die Vergangenheit. Lassen Sie sich von der historischen Technik begeistern.

# 3 - Bergwerk ohne Deckel

Die Binge des eingestürzten Geyersberges ist ein imposantes landschaftliches Zeugnis der Bergbautradition des Erzgebirges. Zwei Bingebrüche gaben dem Krater sein Aussehen und locken Bergbau-Interessierte in die Bergstadt Geyer. Entlang des Lehrpfades erfahren Sie Wissenswertes über Geologie, Flora und Fauna.

# 4 - Was ist denn Thalheimit?

Verborgene Gänge und Schätze können auch im Thalheimer Stolln „Wille Gottes” bei einer Führung mit dem Bergbauverein erkundet werden. Dort wurde bis 1846 Arsenkies (“Thalheimit”) abgebaut und ist seit 1998 für interessierte Besucher zugänglich. Wie die Drei-Tannen-Stadt sind viele Orte der Region unterirdisch von unentdeckten Gängen und Bergbaurelikten durchzogen, die nur darauf warten gefunden zu werden.

# 5 - Kalkhaltige Geschichte

Im ältesten Kalk- und Marmorwerk des Erzgebirges im heutigen Thumer Ortsteil Herold wurde seit dem 18. Jahrhundert Kalk gefördert und gebrannt. Im Jahr 1985 verließ der letzte Hunt das Werk. Bei einer Wanderung zur Thumer Bastei kommen Sie an der Ruine vorbei und können die Bergbauvergangenheit nachempfinden.
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