• Brunnenkresse
    Brunnenkresse Foto: Elena Weber, CC BY-ND, Greifensteinregion

erzgebirgische Spezialitäten

Mit unseren Lieblings-Rezepten die Greifensteinregion entdecken

Kulinarische Erkundungen und erzgebirgische Gaumenfreuden für zuhause gibt es hier mit unseren liebsten Rezepten zum Nachkochen. Nebenbei erfahren Sie erzählen wir Ihnen Wissenswertes zur Region.

Kalter Hund

Foto: Susanne Martin, Greifensteinregion

Zutaten:

  • Kokosfett
  • Puderzucker
  • Eier
  • Kakaopulver
  • Butterkekse
  • Salz

Zubereitung:

Die Kastenform wird mit Backpapier oder Frischhaltefolie ausgelegt. In einem Topf das Kokosfett schmelzen und anschließend leicht auskühlen lassen. Puderzucker, Eier und Kakao unterrühren und die Masse leicht aufschlagen. Anschließend abwechselnd eine Schicht Kakaomasse und eine Schicht Butterkekse in die Form füllen bis die Masse aufgebraucht ist. Nach Bedarf während des Einfüllens die Form zwischendurch kaltstellen, damit die Masse aushärten kann und die Kekse nicht einsinken. Zum Schluss den Kuchen für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und kalt genießen.

Wissenswertes:

Der Name „Kalter Hund“ (auch „Kalte Schnauze“ oder „Lukullus“) lässt sich von der Kastenform ableiten, die an die Grubenhunte im Bergbau erinnert. Der offene, kastenförmige Wagen im Erzabbau wurde als „Hunt“ oder auch „Hund“ bezeichnet. Damit wurde das abgebaute Erz in stoßenden Bewegungen über das schienenähnliche Hundegestänge aus dem Stollen gefördert.  

Die Zeugnisse des Bergbaus sind in der Greifensteinregion sowohl über als auch unter Tage an vielen Stellen sichtbar. Die Bergbaulandschaft Ehrenfriedersdorf gehört seit 2019 zur UNSECO-Welterbestätte Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří.

Klitscher

Foto: Corinna Bergelt, Greifensteinregion

Zutaten:

  • 1 kg große Kartoffeln
  • 1-2 EL Mehl
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 1 EL Stärkemehl
  • 1 TL Kümmel, fein gehackt
  • 1 TL Salz
  •  Leinöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln fein reiben und die Flüssigkeit vorsichtig abgießen. Die Kartoffelmasse mit dem Mehl binden. Die fein gehackte Zwiebel, die Eier, das Stärkemehl, Kümmel und Salz unterarbeiten. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Masse in Klecksen von Handflächengröße darin ausbacken.

Klassisch werden die Klitscher mit Apfelmus oder Zucker serviert. Probieren Sie aber auch Kräuterquark, zarte Steaks oder gebratene Pilze dazu.

Wissenswertes:

Die Klitscher sind eine Art Kartoffelpuffer, wie sie typisch im Erzgebirge zubereitet wurden. Wie der Buttermilchgetzen entstanden auch “Griene Klitscher” oder “Ärdappelklitscher” in der Zeit, in der sich die Erzgebirger Fleisch nur selten leisten konnten. Der Zusatz “Grün” (erzgebirgisch “Grien”) lässt sich höchstwahrscheinlich darauf zurückführen, dass die Masse mit rohen Kartoffeln zubereitet wird, wie es auch bei “Griene Kließ” der Fall ist.

Holen Sie sich die regionalen Zutaten doch gleich in einem unserer Höfläden.
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Heidelbeergetzen

Foto: Elena Weber, Greifensteinregion

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 l Milch
  • 2 Eier
  • 500 g Heidelbeeren
  • ggf. 120 g Rauchspeck
  • Salz, Zucker, Zimt

Zubereitung:

Ähnlich einem Eierkuchenteig wird aus Mehl, Milch, Eiern und einer Prise Salz ein Teig hergestellt. Dieser wird ca. 1-1,5 cm dick in eine eingefettete “Getzenpfanne” gegeben. Bei Bedarf können kleine Speckstreifen in den Teig gedrückt werden. Anschließend die Heidelbeeren auf dem Teig verteilen und den Getzen bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen. Mit Zimt und Zucker bestreut servieren. Guten Appetit.

Brunnenkresse

Foto: Corinna Bergelt, Greifensteinregion

Zutaten:

  • Brunnenkresse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl (Rapsöl)
  • Essig

Zubereitung:

Brunnenkresse-Brot: Streichen Sie Butter auf Ihre Brotscheibe und belegen Sie dieses anschließend mit Brunnenkresse.

Brotaufstrich: Mit einfachen Zutaten gelingt uns ein pikanter Brotaufstrich. Von allem eine Kleinigkeit (Salz, Pfeffer, (Raps)Öl, Essig) zur gewaschenen und klein geschnittenen Brunnenkresse in eine hübsche Schüssel geben und schon zieht sie alle Blicke auf sich, da sie nur kurze Zeit unsere Ernährung bereichert. Getrocknet verliert die Brunnenkresse ihren unverwechselbaren Geschmack.

Wissenswertes:

Warme Frühlingssonne zaubert frisches Grün an die unscheinbaren Bachläufe in Wald und Flur. Die Brunnenkresse ist eines der ersten Wildkräuter, die wir nach dem Winter finden können. Ihr Gehalt an wertvollen Bitterstoffen und Vitamin-C, war wohl schon den alten Griechen und Römern bekannt. Längst wächst sie kultiviert und gehört zur gehobenen Küche. Geerntet werden die Blätter von März bis April noch vor der Blüte.

Geschmückte Osterbrunnen sind ein Ausdruck des Erwachens und der Lebensfreude, die Besinnung auf das Wasser als Quelle allen Ursprungs. Ein Brauch ist es, am Ostermorgen schweigend zum Osterwasser zu gehen, denn es verspricht Schönheit. Oder einen Kaffee mit dem Selbigen zu kochen, darauf ein glückliches Jahr folgt. Auch die entschlackende und blutreinigende Brunnenkresse wächst an den Bächlein und Quellen.

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aktualisiert 15.06.2020
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